Siamesischer Kampffisch (Betta splendens) Portrait

Der siamesische Kampffisch – betta splendens – ist eigentlich ein sehr umgänglicher Zeitgenosse. Wenn man sich nicht an eine artgerechte Haltung, dann wird sein Name zum Programm. Die Haltung des „Betta“ ist nicht schwierig und auch für Anfänger geeignet. Hier erfährst du alles was du über den siamesischen Kampffisch wissen musst.

Zusammenfassung

Der Kampffisch und wie er zu seinen Namen kam

Charakteristisch für den Betta ist sein aggressives Revierverhalten. In Asien wird diese Art für Fischkämpfe eingesetzt. Sie wurden vermutlich schon im 19. Jahrhundert für diesen Zweck hochgezüchtet. Besonders aggressiv reagieren sie auf andere Männchen. Das verrät schon mal viel über die Vergesellschaftung der Tiere.

Am besten werden Kampffische gar nicht mit anderen Fisch vergesellschaftet. Männliche Tiere sollten auch nicht im Harem gehalten werden. Auch wenn man diesen Tipp oft im Internet findet. Männliche Tiere werden am besten alleine und getrennt von anderen Tieren gehalten. Wenn man mehrere Tiere besitzt, sollten diese auch optisch abgeschirmt sein. Wenn der Betta andere Tiere in der Spiegelung der Scheibe sieht, reagiert er genauso, als würde sich das andere Tier im selben Aquarium befinden. Dann steht der Kampffisch unter dauerhaften Stress. Die Weibchen können zusammen in einem Aquarium gehalten werden. Falls du deine Kampffische doch vergesellschaften möchtest, lies unbedingt unseren Guide.

Betta splendens: Schaumnestbauer und Labyrinthfisch

Labyrinthfische besitzen ein Organ, dass es ihnen ermöglicht Sauerstoff aus der Atmosphäre aufzunehmen. Der Siamesische Kampffisch überlebt auch in warmen und sauerstoffarmen Gewässern. Dazu nehmen sie Luft mit ihrem oberständigen Maul auf. Die Luft über der Wasseroberfläche muss ungefähr die gleiche Temperatur haben, wie das Wasser selbst. Kalte Luft kann bei den Tieren zu einer Verkühlung und Krankheiten führen.

Seine Paarungsbereitschaft signalisiert das Männchen durch sein Schaumnest, das er an der Wasseroberfläche baut. Nur dann lässt der männliche Kampffisch friedlich ein weibliches Tier in sein Revier eindringen. Damit der Siamesische Kampffisch ungestört sein Nest bauen kann, darf die Strömung auf der Wasseroberfläche nicht zu stark ist, dann könnte das Nest zerstört werden.

Das richtige Aquarium für Kampffische

Kampffische richtig füttern

Beim Füttern von Kampffischen muss einiges beachtet werden. Kampffische bekommen am besten drei mal in der Woche neues Futter. Werden sie zu häufig gefüttert, werden sie träge und verlieren ihre Schwimmfreude. Der Betta splendens isst solange, wie Futterangebot da ist. Achte immer auf die richtige Futtermenge. Den Fischen geht es wie den Menschen, zu viel Futter kann zu Blähungen führen. Wird den Fischen zu häufig, zu viel gefüttert, erkranken sie.

Zur Fütterung eignet sich auch für den Kampffisch, Flockenfutter. Das sollte auf die Bedürfnisse von Kampffischen zugeschnitten sein. Lebendfutter ist nicht notwendig. Einige Kampffische können sehr wählerisch sein. Wenn sie ihr Futter ausspucken, probiert man es erneut mit Lebend- oder Frostfutter.

Dazu eignet sich

  • Mückenlarven (weiße, schwarze, rote)
  • Fruchtfliegen
  • Mehlwürmer
  • Guppy Jungtiere
  • Eintagsfliegen
  • Wasserflöhe

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